Sarama
Die Ursprünge der Rasse liegen in Malaysia - die Entstehungsgeschichte ist bislang jedoch weitgehend ungeklärt.
Außerhalb von Malaysia, besteht in weiteren Teilen Asiens ein bei Geflügelliebhabern stetig wachsendes Interesse. Vor allem in den USA, aber auch in Europa wie in Großbritannien und den Niederlanden, existieren heute zahlreiche Liebhaberclubs. Auch in Deutschland erfreuen sich Seramas als Haus- mehr denn als Nutztiere zunehmender Beliebtheit.
Allgemeines
Seramas sind eine zutrauliche und vergleichsweise ruhige Zwerghuhnrasse, die Hähne verfügen über kein besonders großes Stimmvolumen. Da die Art wesentlich empfindsamer auf Kälte und Nässe reagiert als die meisten anderen Hühnerrassen, sind diese Tiere nur unter Vorbehalt zur ganzjährigen Freilandhaltung geeignet. Eine reine Wohnungshaltung, wie mancherorts praktiziert, kommt den Bedürfnissen der Tiere aber ebenso in keinster Weise nach. Die Lebenserwartung beträgt bei guter Pflege ganze 7-8 Jahre
Zucht
Mit etwa 15 Wochen sind Seramahennen geschlechts- und legereif. Seramas legen bei fachgerechter, wetterabgestimmter Unterbringung ganzjährig, eine Gelege besteht im Durchschnitt aus 4-8 Eiern. Eier des Serama Huhns sind um das 5-6 Fache kleiner als gewöhnliche Hühnereier.
Der bislang einzig gültige Rassestandard wurde in den USA, von der World Serama Federation, festgelegt. Das züchterische Augenmerk liegt hierbei vorrangig auf Körperhaltung, Größe und dem sehr zutraulichen Charakter der Tiere. Deren Farbe ist hingegen weitgehend nebensächlich, was sich aber bei Einführung eines europäischen Standards rasch ändern kann.
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